Philosophie
In vielen Gesprächen über Aikido und Tanz, über unsere Arbeit, über das was wir am liebsten tun haben wir festgestellt, dass es zahlreiche Parallelen gibt, auch wenn man Aikido als Sportart und Tanz als Kunstrichtung betrachtet. Bei Projekten, die wir daraufhin gemeinsam auf der Basis von Aikido und Tanz entwickelt haben, stellten wir umso mehr fest, dass sich unsere Vorstellung von Tanz und Aikido so sehr ähnelt, dass es sich lohnen würde dies weiter zu verfolgen. Außerdem fanden wir es spannend, die eigenen Grenzen zu überschreiten, vom Anderen zu lernen und das Gelernte für die eigene Arbeit zu nutzen.
Es kommt nicht so sehr darauf an, Bewegungen oder Schritte auswendig zu lernen, was der Anfänger natürlich erst einmal tut. Aber nach Jahren des Übens sollte irgendwann der Moment kommen, an dem man die Essenz versteht. Und das ist etwas, das mit dem Herzen geschieht. Dann entdeckt man innerhalb der festgelegten Bewegungsabfolgen jede Menge Freiheiten, die man genießen und mit denen man spielen kann. Die Technik reduziert sich auf das Werkzeug, mit dem man auszudrücken vermag, was einen bewegt. Technisch perfekter Tanz ohne Gefühl langweilt. Wenn man ein Stück der Seele des Tänzers sehen darf, dann fesselt und berührt es uns.
Wenn man gewillt ist nicht nur nachzuahmen, sondern sich selbst nachspürt, wenn alles frei ist, die Bewegung, der Kopf, der Atem, die Vorstellung von sich selbst oder wie man auf andere wirken möchte, dann kann man das Besondere das in jedem Menschen steckt sichtbar machen.
Bewegung ist aber nicht etwas, das nur unserer Seele, dem Geist und dem Gemüt Gutes tut. Sie tut dem Körper gut. Sie hält uns gesund, fit und flexibel. Dabei ist es völlig egal, welche Bewegungsart wir wählen. Sie sollte den ganzen Körper trainieren und regelmäßig ausgeführt werden. Der Mensch möchte von Natur aus in Bewegung sein, diese gehört zu unserem Leben und sollte ein fest eingeplanter Teil dessen sein. Also worauf warten!
Was wir unserem Körper Gutes tun, spiegelt sich im Geist und der Seele wieder. Somit schließt sich der Kreis.
Wir feuen uns auf Sie und Dich